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Warum wird ein ERP benötigt?

Der Einsatz eines ERP-Systems verfolgt hauptsächlich das Ziel der Prozessoptimierung und damit der Steigerung von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.
    
 

Beweggründe für die Einführung eines ERP-Systems

Die Gründe für den Einsatz eines ERP-Systems sind oft organisatorischer Natur. Aus dem unternehmerischen Wachstum haben sich verschiedene Insellösungen entwickelt: Softwareanwendungen, komplexe Microsoft Excel Dateien oder eigens entwickelte Applikationen. Daten werden an all diesen Orten gesammelt, können aber weder verbunden noch verglichen werden. Eine bereichsübergreifende Transparenz ist nicht gegeben. Diese jedoch ist in einer zunehmenden arbeitsteiligen Organisation zwingend vonnöten. 
 

Marktumfeld und Wettbewerbsfähigkeit

Nahezu jede Branche ist in der entwickelten Globalisierung einem sehr dynamischen Marktumfeld ausgesetzt. Der Wettbewerb begrenzt sich nicht mehr allein auf den Heimatmarkt und die vielleicht angrenzenden Länder, Unternehmen mit ähnlichen oder mit substituierenden Produkten treten weltweit auf den Markt. Die Bedeutung effizienter Prozesse im Unternehmen nimmt damit drastisch zu, um im Preiskampf gegenüber dem Wettbewerb standhalten zu können. Effizienz heißt, dass der tägliche administrative wie auch organisatorische Aufwand reduziert wird, damit Arbeitszeit eingespart und an anderer Stelle effektiv eingebracht werden kann. Diese Effizienz lässt sich allerdings nicht in verschiedenen Insellösungen umsetzen, sondern durch die Konsolidierung von Unternehmensdaten in einem System, dass als zentrale Datenbasis fungiert und Drittsysteme, Geschäftspartner oder Portale automatisiert mit Daten versorgt.

"ERP-Systeme gelten heute als conditio sine qua non, als Bestandteil einer modernen Unternehmensführung, ohne die eine nachhaltige, effektive und sichere unternehmerische Tätigkeit nicht mehr denkbar ist."

Quelle: Bitkom

Interorganisatorischer Datenaustausch

Das frühere, klassische ERP-System berücksichtige zunächst nur die Ressourcenplanung innerhalb einer Organisation: Material- und Produktionsplanung, in Verbindung mit dem Rechnungs- und Personalwesen. Mit der zunehmenden Globalisierung und der damit einhergehenden weltweiten Geschäftsbeziehungen reicht die innerbetriebliche Betrachtung nicht mehr aus. Innerhalb dieser Wertschöpfungsnetzwerke sollen die Drittsysteme von Herstellern, den Lieferanten und Kunden angebunden werden, um Daten in Echtzeit austauschen zu können. 
Der Einsatz eines ERP-Systems wird, wenn nicht aus eigenem Antrieb, oft auch auf Verlangen von Geschäftspartnern, wie Großkonzernen, eingeführt. 
Schnelle Informationen und ein reibungsloser Datenaustausch mit hoher Qualität, ohne eine manuelle Eingabe, werden dabei nicht nur von Organisationen, sondern in gleichem Umfang auch von Endkunden gefordert. Denn sie wollen genau wissen, wie viel Ware noch auf Lager ist und bis wann sie geliefert werden kann, weltweit natürlich.

Warum wird ein ERP benötigt?

Schnelligkeit und Flexibilität 

Das dynamische Marktumfeld und die steigenden, externen Anforderungen haben zur Folge, dass Unternehmen die Prozesse beschleunigen müssen. Entwickelt sich Ihre Cashcow, Ihr eigentlicher Verkaufsschlager, zum Ladenhüter, muss dieser Trend rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Dies ist nur möglich, wenn alle Daten in einer Datenbank gesammelt und ausgewertet werden können. Benachrichtigungen über die verschiedenen Produktumsätze, Entwicklungen auf neuen Märkten und das rechtzeitige Erkennen von Marktchancen lassen sich in einem System analysieren.

"Pointiert ausgedrückt: Das Fehlen eines ERP-Systems führt zur Wettbewerbsverschlechterung und zur Destabilisierung des Arbeitsumfelds."

Quelle: Bitkom

Auf sich verändernde Marktchancen zu reagieren bedeutet, dass die unternehmensinternen Prozesse nicht nur schnell, sondern auch flexibel angepasst werden müssen. Ein ERP-System, in dem alle Daten zentral gesammelt sind, bildet die Grundlage für weitere Prozesse, die in der Anwendung neu verknüpft und innerhalb kürzester Zeit gestartet werden können. Somit kann die Auskunfts- und Reaktionsgeschwindigkeit in der Organisation deutlich beschleunigt werden und dienen einer nahezu Echtzeit-Unterstützung für Managemententscheidungen.

 

Gründe für ein ERP-System

  • Überblick und Transparenz, durch die Abbildung der gesamten Unternehmensstruktur
  • Kostenreduktion und Wettbewerbsfähigkeit, durch die Unterstützung und Optimierung der Unternehmensabläufe
  • Analysen und Auswertungen: Schnelle sowie gleichzeitig fundierte Entscheidungen auf Basis Ihrer BigData, durch höchste Transparenz von Echtzeit-Informationen
  • Schnelligkeit und Effizienz, durch einen systemübergreifenden Datenaustausch (Lieferanten, Konzerngesellschaften, Anwendungsintegration, Industrie 4.0)
  • Sicherheit und Datenschutz: Rechtskonforme Einhaltung von finanzrechtlichen sowie gesetzlichen Anforderungen (z.B. Compliance, DSGVO)
     
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