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Mit 6 Schritten in die Digitalisierung starten

Digitalisierung bedeutet nicht nur große Innovationen zu entwickeln. Vielmehr geht es darum, ein Bewusstsein für digitale Veränderungen zu schaffen.
 

Digitalisierung für Kleinunternehmen und den Mittelstand

Digitalisierung wird meist assoziiert mit großen Innovationen, die neue Meilensteine in der Entwicklung darstellen. Dies ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stehen die bestehenden Prozesse in Unternehmen, die durch die neuen Technologien verbessert werden können. Und genau hierin steckt das Potential, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen durch ihre Flexibilität nutzen können.

Schritte auf dem Weg zur digitalen Optimierung

Als ERP-Anbieter ist genau dies unsere tägliche Aufgabe, die wir mit unseren Kunden meistern. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen Einblicke geben und aufzeigen, wie in wenigen Schritten der Weg zu einer digitalen Prozessoptimierung gegangen werden kann.

6 Punkte, die den Weg der Digitalisierung beschreiben

1. Bedeutung erkennen - vor allem auf oberster Ebene

Zunächst ist wichtig, dass ein digitales Bewusstsein geschaffen wird. Auf Geschäftsführer-Ebene angefangen bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter. Denn um Prozesse neu zu durchdenken und zu verbessern, benötigt es zum einen Ressourcen aus den jeweiligen Fachbereichen sowie unter Umständen auch Budget, das hierfür zur Verfügung gestellt werden muss. 

 

2. Interdisziplinäre Teams
Für Prozessoptimierungen holen sich Konzerne meist externe Berater ins Haus. Doch gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sind die finanziellen sowie personellen Ressourcen häufig knapp. Warum aber Expertise von Außen, wenn Sie doch in Ihren unterschiedlichen Abteilungen bereits Fachexperten haben, die die jeweiligen Prozesse bis ins kleinste Detail kennen? Binden Sie Ihre Mitarbeiter mit ein und ergänzen Sie das Team um Spezialisten aus der IT, die sich mit neuen technologischen Möglichkeiten auskennen. Auch junge Mitarbeiter, die technisch hoch affin sind, können ein solches Team verstärken. 
Sie müssen also nicht zwangsweise neue Ressourcen schaffen, sondern den Mitarbeitern ausreichend Freiräume und Verantwortung übergeben. 


    Grundlage bildet stets der Fokus auf Ihre Kunden. Gerade in der heutigen Zeit stellt die „Customer Centricity“ einen Wettbewerbsvorteil dar.

    Jens Meschenmoser, Geschäftsführer Columbus Systems

    3. Bestandsaufnahme & Datenauswertung
    Das neu gebildete Team oder die unterschiedlichen Teams, je nach Unternehmensgröße, starten zunächst mit einer Bestandsaufnahme. Welche Prozesse gibt es und wo steckt Verbesserungspotential? Wie korrelieren die Prozesse zueinander? Können einzelne Prozesse überhaupt unabhängig verändert werden?
    Ist all dies zusammengetragen geht es in einer gewichteten Evaluierung in die finale Entscheidung: Welche konkreten Optimierungen sollen nacheinander umgesetzt werden? Daraus kann eine für Ihr Unternehmen eigens entwickelte Digitalstrategie entstehen, die folgende Fragen beantworten sollte:

    • ​​welche Prozesse werden mit Priorität behandelt 

    • in welcher Reihenfolge sind Prozesse zu optimieren

    • werden neue Systeme benötigt, wie beispielsweise ein ERP-System

    • bis wann sollen die Prozesse umgesetzt werden

    • wer ist für die Optimierung und nachträgliche Überprüfung dieser verantwortlich
    • folgt auf die Digitalstrategie ggf. eine Anpassung der Geschäftsstrategie

    4. Akzeptanz auf allen Ebenen

    Veränderungen sind nur so gut, wie sie auch von allen Beteiligten getragen werden. Da Veränderungen aber per se unangenehm sind, weil wir eben gerne unseren Gewohnheiten nachgehen, ist es essentiell, dass Sie rechtzeitig beginnen, die Mitarbeiter abzuholen, mitzunehmen und zu begeistern. Wecken Sie daher das Interesse am Neuen, indem Sie den Vorreitern die entsprechenden Mittel zu Verfügung stellen, um mit ihrer Neugierde und Begeisterung eine entsprechende Innovationskultur im Unternehmen zu etablieren.
 
     

    5. Fehlerkultur zulassen
    
Innovationskultur impliziert eine Kultur, die offen ist für Neues. Gleichzeitig aber auch das Prinzip „try and error“ verinnerlicht hat. Werden die Vorreiter aus Ihren Teams für ihre Vorschläge belächelt oder sie im Keim erstickt, weil es eventuell nicht sofort reibungslos funktioniert, nehmen Sie ihnen die Motivation und beenden damit das Projekt „Digitalisierung“ noch bevor es richtig starten konnte.


    6. 3, 2, 1 - Start
    
Allein die weitreichenden Inhalte der vergangenen 5 Schritte machen deutlich, dass Digitalisierung nicht im Schnelldurchgang eingeführt werden kann. Aber sind die Grundlagen erst einmal gelegt, werden Sie sehen, dass Sie ganz automatisch über die zu Beginn genannten großen Innovationen stolpern. Weil Sie der Bedeutung eines digitalen Wandels ausreichend Beachtung schenken und auch die Mitarbeiter durch eine offene Verbesserungspolitik Interesse an den Themen gewinnen. Starten Sie gleich heute und gehen Sie auf Ihre Mitarbeiter zu.

    55 % der mittelständischen Unternehmen sehen die digitale Transformation als eine der zentralen Herausforderungen an.

    Quelle: bitkom

    Ein letzter abschließender Tipp:

    Das Thema der Digitalisierung treibt Unternehmen aller Branchen sowie Größen um, gehen Sie in einen Austausch, Netzwerken Sie und schauen Sie über Ihren „Firmen-Tellerrand“. Denn oftmals entwickeln junge Start-ups gerade die technologischen Lösungen, die Sie in Ihrer Digitalstrategie implementieren möchten. Auch IT-Dienstleister oder Ihre Lieferanten können für einen „digitalen Austausch“ wertvoll sein. 

    Wir stehen Ihnen für Fragen rund um die Digitalisierung von Prozessen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an! Zum Kontaktformular

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